In 2016

2016 standen wir vor der Entscheidung, einen neuen Stall für unsere Kühe zu bauen und mit der Mutterkuhhaltung weiter zu machen, oder eine neue landwirtschaftliche Linie einzuschlagen. Der Stall ist in die Jahre gekommen und müsste komplett neu, nach den aktuellen Richtlinien, gebaut werden.

 

 

In 2019

Wir haben uns entschieden, einige Umstrukturierungen vorzunehmen. Dieses Jahr haben wir begonnen ein Wildgehege von 2 ha zu bauen. Dort hätte im Herbst eine Gruppe Sika Wild ihr neues Zuhause finden sollen.

Da wir aber diese Jahr eine sehr starke Belastung von Engerlingen (Maikäfer Larven) auf unseren Feldern hatten, war es nicht möglich das Wild einzustellen. Die Engerlinge haben die Grasnarben abgefressen und auf ca. 90% der Feldern wuchs nichts mehr. Aufgrund dieses Problems müssen erst die Felder vor Erosion geschützt und eine Begrünung wieder hergestellt werden.

In 2020

Ein Jahr mit viel Arbeit. Da die Maikäfer dieses Jahr keinen all zu großen Schaden anrichteten (Verpuppungsphase) konnte wir die Felder bearbeiten und sie konnten sich  wieder erholen. Alle Arbeiten am Gehege waren fertig gestellt und es war für eine Einstellung von Tieren bereit. Drei Monate dauerte die Umsetzung der Tiere von ihrem “alten Gehege” auf den Oberkastnerhof. Die Tiere haben das neue Zuhause sehr gut angenommen und gedeihen prächtig. Unser Bestand beläuft sich auf 1 Hirsch und 12 Jungtiere.

Im Frühjahr haben wir ein verletztes Rehkitz auf der Straße gefunden und mit Absprache des Jägers durften wir es behalten, umsorgen und großziehen. Unser kleiner Liebling “Baze” ist zu einem stattlichen Rehbock herangewachsen. Obwohl Rehe und Hirschen zwei verschiedene Gattungen sind, akzeptieren sie sich und leben in einem Gehege.

 

Das sind Wir

Familie Hopf
de German
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